Kleines Fliesen 1x1

Steingutfliesen

Steingutfliesen
bestehen aus einem feinkeramischen, porösen Scherben, der mit einer dichten, durchsichtigen oder undurchsichtigen Glasur überzogen ist. Sie werden fast ausschließlich für das Verkleidenden von Innenräumen verwendet und daher auch Wandfliesen genannt.
Rohstoffe: Ton, Kaolin, Quarz, Feldspat Tone sind mit einem Anteil von 50% und mehr Hauptbestandteil des Versatzes.

Steinzeugfliesen

Steinzeugfliesen
Im Gegensatz zu Fliesen mit hoher Wasseraufnahme, Wandfliesen, haben Steinzeugfliesen einen dichten Scherben mit geringer Wasseraufnahme die höchstens 2,5 Gewichtsprozent betragen darf. Die Rohstoffe sind im Wesentlichen identisch, jedoch enthält der Versatz für Steinzeug mehr Feldspat, bis 40% und weniger oder gar kein Kaolin. Man unterscheidet unglasiertes Steinzeug und glasiertes Steinzeug. Beide Arten werden nur einmal gebrannt. Die Glasur wird also vor dem Brennen auf den Rohling aufgebracht. Solche Glasuren heißen Scharffeuerbrand. Beim Brennen steigt die Temperatur im Tunnelofen über die Sintergrenze bis etwa 1350 Grad. Dabei schmilzt der Feldspat und fließt in die Poren des Scherbens. Die anderen Stoffe bleiben fest, so dass der Scherben seine Form behält. Dieses teilweise Schmelzen nennt man sintern.

Granit

Granit

Die Fuge ist der empflindlichste Teil der Belagsfläche. Nur bei sorgfältiger Ausführung kann sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen. Für das Verfugen von keramischen Belagsflächen ist Zementmörtel zu verwenden. Das Mischungsverhältnis ist von der Art des Belagsmaterials abhängig. Weiße Fugen werden meist auf der Grundlage von Weißzementen hergestellt. Farbige Fugen erhält man durch einen sorgfältig dosierten Zusatz von zementbeständigen und lichtechten Farben. Bei der Verwendung fertiger Fugenmörtel sind die Angaben der Hersteller genau einzuhalten.

Marmor

Marmor = Umwandlungsgestein



EIGENSCHAFTEN: feinkörniges Gefüge, druckfest, frostbeständig, nicht chemisch beständig, polierfähig, sehr dekorativ.

VERWENDUNG: Wand- und Bodenbeläge, Mosaik, Treppen, Fensterbänke

NATURSTEIN: Die in Steinbrüchen gewonnenen Natursteinblöcke werden im Werk mit diamantbestückten Sägen auf die gewünschte Stärke gebracht.
Folgende Oberflächenbehandlungen werden angeboten:

• gesägt
• poliert
• gespachtelt
• geschliffen
• bruchrauh

KERAMIK: Feinsteinzeug gibt es in zwei Ausführungen matt (stumpfe Oberfläche) oder poliert (= glänzende Oberfläche) Bei Wand- und Bodenfliesen gibt es zwei Oberflächen - matt oder glänzend.

matt: hauptsächlich am Boden, da höherer Abrieb
glänzend: Wandfläche, wirkt vergrößernd, am Boden teilweise empfindlicher in der Abnutzung

Fugenmasse

Fugenmasse

Aufgaben der Fuge: Belagsoberfläche schließen, Maßtoleranzen aufnehmen, Spannungen aufnehmen, Dampfdiffusion ermöglichen, sicheres Begehen ermöglichen, Schmuckwirkung Die Fuge ist der empflindlichste Teil der Belagsfläche. Nur bei sorgfältiger Ausführung kann sie ihre wichtigen Aufgaben erfüllen. Für das Verfugen von keramischen Belagsflächen ist Zementmörtel zu verwenden. Das Mischungsverhältnis ist von der Art des Belagsmaterials abhängig. Weiße Fugen werden meist auf der Grundlage von Weißzementen hergestellt. Farbige Fugen erhält man durch einen sorgfältig dosierten Zusatz von zementbeständigen und lichtechten Farben. Bei der Verwendung fertiger Fugenmörtel sind die Angaben der Hersteller genau einzuhalten.

Silikonverfugung

Silikonverfugung

Sind elastische Wartungsfugen, es wird unter folgenden Arten von Bewegungsfugen unterschieden. Gebäudetrennfugen gehen durch alle tragenden und nichttragenden Teile des Gebäudes hindurch und müssen im Belag oder in der Bekleidung an der gleichen Stelle und in der von der Bauplanung vorgesehenen Breite übernommen werden. Feldbegrenzungsfugen (Dehnungsfugen im Belag) begrenzen den Belag oder die Bekleidung und sind von der Oberfläche des Belages oder der Bekleidung bis auf den tragenden Untergrund oder bis auf die Abdeckung der Dämmung, bzw. Abdichtung auszubilden. Randfugen, die den Belag im Übergang zu Wänden, bzw. den Belag durchdringende Bauteile begrenzen, sind wie Feldbegrenzungsfugen auszubilden. Anschlussfugen können zwischen den Belägen bzw. Bekleidungen und an angrenzenden Bauteilen sowie festen Einbauten erforderlich sein. Sie werden in der Regel in der Dicke des Belagsstoffes, falls erforderlich jedoch bis auf die Ansetz-, bzw. Verlegefläche ausgeführt.

Abriebklassen, Rutschhemmung

Abriebklassen, Rutschhemmung

die Abriebklasse wird unterschieden in II, III und IV die Höhe der Zahl gibt die Nutzung der Fliese an II. Wandfliesen III. Wandfliesen und leicht strapazierfähige Bodenfliesen IV. stark strapazierfähige Bodenfliesen Bewertungsgruppe Rutschhemmung: Das Verfahren zur Prüfung der Rutschhemmung ist in DIN 51130 "Prüfung von Bodenbelägen, Bestimmung der rutschhemmenden Eigenschaft, Arbeitsräume und Arbeitsbereiche mit erhöhter Rutschgefahr, Begehungsverfahren und schiefe Ebene" geregelt.

Abschlussschiene Profilschienen

Abschlussschiene Profilschienen

für den Abschlussbereich an Tür- und Belagsübergängen und an allen Eckabwicklungen im Wandbereich diese Schienen sind im 90°-Winkel und gerundet erhältlich es gibt folgende Ausführungen in allen verschiedenen Stärken: in PVC alle Sanitärfarben erhältlich, überwiegend im Wandbereich einsetzbar in Aluminium für Wand- und Bodenbereich in Messing für Wand- und Bodenbereich in Edelstahl für Wand- und Bodenbereich Gesamtmittelwerte in Grad Bewertungsgruppe von 3 bis 10 R9 mehr als 10 bis 19 R 10 mehr als 19 bis 27 R 11 mehr als 27 bis 35 R 12 mehr als 35 R 13

Begriffe und Grundlagen der Fliesenverlegung

Begriffe und Grundlagen der Fliesenverlegung


• Dünnbettverfahren 2 - 10 mm
• Mittelbettverfahren 11 - 20 mm
• Dickbettverfahren über 21 mm
• Ansetz-, bzw. Verlegefläche (Untergrund):
Ansetz-, bzw. Verlegefläche ist die Fläche auf der Mörtel oder Klebstoff unmittelbar aufgetragen wird. Der Auftrag von Mörtel oder Klebstoffen erfolgt im Allgemeinen mit einer Glättkelle und durch Abkämmen mit einer Kammspachtel in gleichmäßiger Dicke.

Mörtel und Klebstoffe:
• Hydraulisch erhärtende Dünnbettmörtel: Hydraulisch erhärtende Dünnbettmörtel im Sinne dieser Norm sind Gemische aus hydraulischen Bindemitteln, mineralischen Zuschlägen von in der Regel bis zu 0,5 mm Korngröße und organischen Zusätzen. Sie werden überwiegend werksmäßig als Trockengemische hergestellt und vor dem Verarbeiten mit Wasser angemacht.
• Dispersionskleber: Dispersionskleber im Sinne dieser Norm sind werkmäßig hergestellte Gemische aus organischen Bindemitteln in Form wässriger Dispersionen und mineralischen Füllstoffen. Sie werden gebrauchsfertig angeliefert. Die Erhärtung der Dispersions-kleber erfolgt durch Wassergabe.
• Reaktionsharzkleber: Reaktionsharzkleber im Sinne dieser Norm sind Zweikomponentenkleber. Die eine Komponente ist das Bindemittel, die andere der Härter. Beide Komponenten können mineralische Füllstoffe enthalten. Die Aushärtung erfolgt nach Mischen der Komponenten durch chemische Reaktion.
• Grundierungen: Im Sinne dieser Norm sind Vorbehandlungsstofffe für die Ansetz- und Verlegeflächen vor Auftrag der Mörtel oder Klebstoffe.


Arbeitsverfahren und Werkzeuge:
• Floating-Verfahren: Das Floating-Verfahren ist eine Arbeitsweise, bei der der Mörtel oder der Klebstoff auf den Untergrund aufgetragen und mit einer Kammspachtel abgekämmt wird.
• Buttering-Verfahren: Das Buttering-Verfahren ist eine Arbeitsweise, bei der der Mörtel oder Klebstoff auf die Rückseite des Bekleidungsstoffes aufgetragen und mit diesem auf den zu bekleiden-den Untergrund angesetzt, bzw. verlegt wird.
• Kombiniertes Verfahren: = Floating-Verfahren und Buttering-Verfahren: Das kombinierte Verfahren ist eine Arbeitsweise, bei der der Mörtel oder Klebstoff sowohl auf den zu bekleidenden Untergrund als auch auf die Rückseite des Bekleidungsstoffes aufgebracht wird. Das Ansetzen, bzw. Verlegen der Bekleidungsstoffe erfolgt durch Zusammenfügen der mit Mörtel oder Klebstoff versehenen Kontaktflächen in noch plastischem Zustand.
• Kammspachtel und -kellen: Kammspachtel und -kellen sind gezahnte Werkzeuge, die zum Herstellen gleichmäßig dicker, gerillter Auftragsschichten aus Mörtel oder Klebstoff verwendet werden. Die zweckmäßige Zahnung der Werkzeuge ist im Einzelfall von der Art und der Einstellung des Mörtels oder Klebstoffes, von der Oberflächenbeschaffenheit des zu bekleidenden Untergrunds sowie von der Ausbildung der Rückseite, der Formatgröße und der Maßgenauigkeit des Bekleidungsstoffes abhängig.

Verschiedene Oberflächen
• matt
• poliert
• gesägt
• glasiert